Gemeinwohl bedeutet für mich verantwortungsvolles Handeln, das die Auswirkungen jedes Entscheides auf Gesellschaft, Umwelt und künftige Generationen miteinbezieht. Somit dient eine auf das Gemeinwohl ausgerichtete Politik einem guten Leben für alle. Gegenwärtige und zukünftige Generationen genießen gleiche Lebenschancen.

Die Corona-Krise hat viele Themen auf einen Schlag konkret gemacht. Gesunde Staatsfinanzen sind kein Selbstzweck, sondern schaffen uns für schlechte Zeiten tatsächlich den notwendigen Handlungsspielraum. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist kein nice-to-have, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Und Digitalisierung darf kein Schlagwort bleiben, vielmehr muss die Politik die riesige Chance endlich beim Schopf packen und sie in allen Bereichen prioritär und koordiniert vorantreiben. Gleichzeitig müssen wir die anderen grossen Herausforderungen unserer Zeit anpacken: Neben dem Schutz vor Pandemien gefährden der menschengemachte Klimawandel und der Biodiversitätsverlust unsere Lebensgrundlagen.

Ich möchte den Menschen mit meiner Politik ein gutes Leben in einer gesunden Umwelt ermöglichen.

Wirtschaftskomitee für verantwortungsvolle Unternehmen

Als Mitglied des «Wirtschaftskomitee für verantwortungsvolle Unternehmen» und als Koordinator des lokalen Komitees Möriken-Wildegg setze ich mich für die Konzernverantwortungsinitiative ein. Konzerne mit Sitz in der Schweiz sollen die Menschenrechte und internationale Umweltstandards weltweit respektieren. Tun sie das nicht, sollen sie für Menschenrechtsverletzungen oder Verstösse gegen Umweltstandards durch ihre Tochterfirmen oder von ihnen kontrollierte Unternehmen geradestehen. Ich setze mich für verantwortungsvolle Unternehmen ein – zum Schutz von Mensch und Umwelt!

Aufgetischt statt Weggeworfen

Ein Drittel aller essbaren Lebensmittel in der Schweiz werden weggeworfen. Jährlich sind dies allein in der Schweiz über 2.3 Millionen Tonnen gut geniessbare Lebensmittel, die nicht auf dem Teller landen. Mit der Organisation „Aufgetischt statt Weggeworfen“ engagiere ich mich im Aargau zusammen mit Partnern vor Ort, um wenigstens einen Teil dieser Lebensmittel zu retten – und diese an armutsbetroffene Personen weiterzugeben.

Seit 2015 hat „Aufgetischt statt Weggeworfen“ schweizweit bereits über 150 Tonnen Lebensmittel nach Ladenschluss gesammelt, welche die rund 350 motivierten Freiwilligen in total über 15’000 Arbeitsstunden an 10 Orten an armutsbetroffene Menschen verteilt haben.

Mikroplastik

Eine Studie zeigt: Grosse Mengen an Mikroplastik belasten ausgerechnet unser Naturschutzgebiet Bünzaue in Möriken-Wildegg. Unser Auenschutzgebiet ist doch keine Plastik-Müllhalde?! Hier sind Massnahmen gefordert.

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Lichtverschmutzung

Licht in der Nacht bedeutet für Menschen Sicherheit auf den Strassen und Wegen und ist für viele Tätigkeiten notwendig. So geht kaum jemand abends auf einen unbeleuchteten Sportplatz oder Bahnhof. Wenn wir aber die Nacht zum Tag machen, brauchen wir nicht nur viel Energie, sondern belasten oft auch Mensch und Umwelt.

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