Als Geschäftsführer von Pro Natura Aargau setze ich mich für nachhaltige Lösungen ein, um Klima und Biodiversität im Kanton Aargau zu schützen.

Die Auswirkungen des Klimawandels wurden in den letzten Jahren im Aargau zunehmend spürbar. Die heute bestehenden Flächen an wertvollen Lebensräumen und deren Vernetzung genügen nicht, um den langfristigen Erhalt der Biodiversität zu sichern.

Ich stehe für eine nachhaltige Entwicklung des Kantons Aargau –  weg von CO2-lastigen Technologien und der Atomkraft, hin zu erneuerbaren Energien. Ein konsequenter Klimaschutz, die Energiewende und der nachhaltige Schutz unserer Natur und Umwelt sind auch grosse Chancen für unsere Wirtschaft. Ich engagiere mich für eine nachhaltige und enkeltaugliche Schweiz.

Die Schweiz muss dem Klimaabkommen von Paris gerecht werden. Und das rasch und konsequent. Dafür brauchen wir ein ambitioniertes CO2-Reduktionsziel. Vor allem braucht es aber wirksame Massnahmen. Neben den Gebäuden endlich auch beim Strassen- und Flugverkehr. Diese ökologische Trendwende ist möglich. Und wenn wir sie richtig umsetzen, ist sie erst noch eine grosse Chance für den Wirtschaftsstandort Aargau.

Die Biodiversität in der Schweiz ist bedroht. Faktisch subventionieren wir heute die Verschmutzung von Gewässern, Luft und Böden. Insekten und Vögel sterben. Fast 40% aller Tier- und Pflanzenarten der Schweiz sind heute bereits gefährdet. Der Zustand der Schweizer Artenvielfalt ist kritisch. Wenn die Natur grundlegende Ökosystemleistungen für Gesellschaft und Wirtschaft nicht mehr zu erbringen vermag, birgt dies grosse Risiken für unseren Wohlstand.

Fehlanreize beispielsweise in der Landwirtschaft müssen endlich beseitigt werden, besonders bei der Überdüngung und beim überhöhten Einsatz von Pestiziden. Im Moment fährt das System mit Vollgas in die falsche Richtung. Landwirte sind gezwungen, rohe Mengen zu erwirtschaften, ungeachtet der Tierhaltung und Umweltschäden. Wir müssen einen Weg finden, wie wir gesunde, bezahlbare Lebensmittel, gute Existenzbedingungen für Landwirte und den Schutz der Umwelt unter einen Hut bekommen. Das schaffen wir, wenn wir die Milliarden Subventionen an Kriterien wie Umweltschutz und Tierwohl binden. Dann profitieren jene Landwirte, die nachhaltige Landwirtschaft betreiben.

Ich setze mich für eine nachhaltige Entwicklung ein, wo wirtschaftlicher Erfolg und Umweltschutz Hand in Hand gehen. Nachhaltige Lösungen für mehr Lebensqualität berücksichtigen soziale, wirtschaftliche und ökologische Ziele.

Der Erhaltung des Lebensraumes ist gegenüber einseitigen wirtschaftlichen Überlegungen Vorrang einzuräumen. In Fällen, in welchen ökologische und ökomische Ziele als unvereinbar erscheinen, wird ersteren den Vorrang gegeben.

Beispiele meines Engagements im Kanton Aargau findet man hier: