Ich wünsche mir Wälder, Wiesen und Felder anstelle ungebremster Zersiedelung und gesichtsloser Überbauungen in unseren schönen Landschaften.

Der Bund gibt für seine Infrastrukturen nach wie vor Milliarden aus. Auf Steigerungen der Verkehrsnachfrage wird immer noch gleich reagiert: mit Ausbau. Das Geld fliesst in Asphalt und Beton. Dabei haben unsere Strassen ausserhalb der Spitzenzeiten schon heute massive Überkapazitäten. Intelligente Verkehrsmanagementsysteme, moderne Arbeits- und Schulmodelle sowie ein Mobility Pricing können dieses Problem lösen. Damit würden wir viel Geld sparen, die Umwelt weniger belasten und erst noch den Komfort für alle erhöhen.

Jede Sekunde verliert die Schweiz fast einen Quadratmeter Kulturland. Eine Verdichtung auf bereits bebauten Flächen ist notwendig, um auch im Siedlungsraum Naherholungsgebiete und grüne Oasen zu erhalten und neue zu schaffen.

Zwischen Städten, Dörfern und Agglomerationen braucht es zudem dringend freie, offene Landschaften. Doch ausgerechnet hier findet ein regelrechter Bauboom statt: Neue Grossbauten belasten die Landschaft, zum Beispiel für die industrielle Landwirtschaft oder den Tourismus; alte Gebäude werden zweckentfremdet und umgebaut, aus Scheunen und Ställen werden Ferienwohnungen. All diese Bauten erfordern neue Infrastrukturen. Die Bautätigkeit im Nichtbaugebiet zerstückelt und zerstört unsere Landschaften zunehmend. Tiere und Pflanzen verlieren ihre Lebensgrundlage. Menschen finden immer weniger Erholungsräume.

Das muss sich jetzt ändern! Darum setzte ich mich für einen schonenden Umgang mit unseren Landschaften und für die Landschaftsinitiative von Pro Natura ein. Die Landschaftsinitiative

  • bremst den Bauboom und die Zersiedelung im Nichtbaugebiet,
  • unterstellt das Bauen ausserhalb der Bauzonen klaren Regeln,
  • sichert naturnahe Flächen für Pflanzen und Tiere sowie das notwendige Kulturland für die einheimische Nahrungsproduktion.

Beispiele meines Engagements gegen die fortschreitende Zersiedelung des Kantons Aargau findet man hier: